

Benefiz für Hänsel und Gretel
Entführt, verschleppt, ausgesetzt - was Engelbert Humperdinck in seiner Oper „Hänsel und Gretel“ vertont, ist das dramatische Schicksal zweier Geschwister im 19. Jahrhundert. 133 Jahre nach der Uraufführung der Märchen-Oper gibt es in Siegburg einen weiteren Fall „Hänsel und Gretel“ - vor wenigen Wochen wurde die Skulptur der Geschwister am Michaelsberg durch Vandalismus zerstört. In einem musikalisch-literarischen Benefizkonzert sammeln die Engelbert Humperdinck-Freunde Siegburg für die Wiederherstellung der Siegburger Skulptur und spüren dabei nicht nur den Kriminalfällen „Hänsel und Gretel“ nach.
Sie gehen auch zurück an die Wurzeln der Oper, die bei Humperdincks Schwester Adelheid liegen.
Der 110. Todestag der Textdichterin und Ideengeberin zur Oper „Hänsel und Gretel“ wird im Rahmen des Benefzikonzerts am 9. August gewürdigt.
Aus dem Briefwechsel zwischen Engelbert Humperdinck und seiner Schwester Adelheid Wette liest Irmi Wette. Die Urenkelin der Textdichterin schlüpft dabei in die Rolle ihrer berühmten Ahnin und lädt das Publikum ab 15 Uhr ein zu einer Zeitreise in das Geburtshaus der Geschwister Humperdinck, dem heutigen Stadtmuseum.
Es spielt ein Quintett aus fünf international erfolgreichen Musikern unter anderem Helen Mills Bläserquintett „Hänsel und Gretel“. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Aufgrund des begrenzten Platzangebotes empfielt sich die Vorabbuchung eines kostenlosen Tickets.
